Regenjacken im Test – Zum Abdampfen

La Sportiva Hail Jacke

Gewicht: 178 g ,Preis: UVP: 199 €, Fazit: 4 von 5  Sternen

Regenjacken-Test: hier die La Sportiva Hail

Die Jacke von La Sportiva für etwa 170 Euro wiegt 178 Gramm, die sich leicht anfühlen. Das Material ist etwas rauer und erinnert an einen Gummihandschuh. Der Schnitt ist bequem und die Bewegungsfreiheit wird durch einen elastischen Anteil im Stoff noch unterstützt.

Eine Brusttasche dient als Packsack und lässt Platz für Telefon oder Schlüssel, wobei auch hier (wegen des Auf und Ab.) eher leichte Dinge verstaut werden sollten. Sie fällt in Größe M etwas weiter aus, als ich gedacht habe. Macht aber nichts, weil so meine Weste drunter passt. Ärmel und Jacke sind lang genug und mit Gummizügen ausgestattet.

Regenjacken-Test: hier die La Sportiva Hail

Die Kapuze ist sehr gut geschnitten, hat ein paar pfiffige Gummizüge und ein auffälliges Schirmchen, welches Wasser am Gesicht vorbeileitet, wenn sie nicht gerade bei starkem Wind nach oben rutscht. In Kombination mit dem hohen Kragen muss man bei schwachem Wind nicht fürchten, dass etwas von oben in die Jacke läuft.

Entgegen meiner ersten Assoziation mit einem Gummihandschuh ist das Klima in der Jacke deutlich besser. Bei schnellen Läufen hatte ich zwar oft das Gefühl, dass es feucht wurde, unangenehm war es aber nie. Allerdings bildeten sich mit der Zeit durchlässige Flecken, die auf ein- oder austretende Feuchtigkeit schließen lassen. Wie zuvor schon bei der Jacke von Asics trug ich unterschiedliche Wäsche, deren Kombination Lust auf Ausprobieren erfordert.

Besonders gut ist die Jacke, wenn sie kurz übergestreift wird – klar. Der Reißverschluss ist eine Wucht. Aber sie hat auch ihre Vorzüge während längerer Touren bei niedrigen Temperaturen. Wer sie als winddichte Laufjacke ohne Regen trägt, ist bis etwa plus fünf Grad klimaschonend unterwegs – darüber wird’s unangenehm.