Coros Vertix – Drei Vorteile der Smartwatch auf den ersten Blick

Coros baut Sportuhren mit langer Batterielaufzeit. Sie allein darauf zu reduzieren wäre allerdings zu wenig. Stattdessen lohnt der Blick auf zwei weitere große Vorteile.

Volle Kraft voraus – Coros Vertix

Coros ist eine Sportuhrenmarke, die es geschafft hat einen Schwachpunkt anderer Hersteller zu verbessern – die Batterieleistung. Und damit sind wir direkt im Thema.

Akku

Neben der Bedienung und dem Funktionsumfang ist der Akku immer noch der größte Vorteil: Mehrmals Laufen innerhalb einer Woche, Long Runs oder gar Ultramarathons machten dem Testmodell, der Coros Vertix, nichts aus. Eine Ladung hält ungefähr eine Woche mit mehreren Einheiten, die nicht auf Laufen begrenzt sind. Einen 7-Stunden-Ultralauf im GPS-Modus schaffte sie mit Bravour und verlor nur etwa 20 Prozent des Akkus, was sich dementsprechend mit den Angaben des Herstellers deckt. So weit, so gut.

Bedienung der Vertix

Ein starker Akku alleine hilft nichts, wenn die Uhr sonst keine Vorteile hat, aber auch hier macht die Coros Vertix einen sehr guten Eindruck auf mich. Mit einer Krone und zwei Knöpfen lassen sich alle Funktionen ansteuern, die man während des Sports benötigt. Bei mir sind das: Herzfrequenz, Navigation und Licht. Die Bedienung ist einfach und auch mit Handschuhen unproblematisch. Per Touch-Screen ließen sich auch einzelne Seiten durchblättern, was ich allerdings kaum nutzte.

Die übergeordneten Einstellungen, Datenfelder und Ziffernblätter lassen sich auf dem Smartphone einstellen – ganz in Ruhe. Firmware Updates? Kein Problem. Apropos Smartphone – die Verbindung zum Handy und dem Coros-Account funktioniert einwandfrei und auch zur Synchronisation muss man kein Nerd sein.

Volle Kraft voraus – Coros Vertix

Funktionsumfang bei der Coros Vertix

Ein für Coros relativ neues Feature ist die Navigation per Karte. Hier hat die Vertix noch ein kleines Defizit, was Genauigkeit und Geschwindigkeit angeht. Gerade in schwierigem Gelände, dort, wo die Sicht nach oben eingeschränkt ist, merkt man den Unterschied. Die Vertix 2 soll das kompensieren.

Neben der Karte, die trotz Kleinigkeiten für mich eine wunderbare Verbesserung bedeutet, macht die Uhr das Leben leichter, da ich auf mein Smartphone verzichten kann. Obwohl ich kein großer Fan von Sportuhren bin, ist mir die Coros nun manchmal lieber gewesen als mein Smartphone. Das muss ich immer wieder aus der Tasche holen, um zu sehen, wo der Weg lang geht. Dass, das nun entfällt, ist insbesondere beim Trailrunning eine tolle Sache.

Verbesserungen sind natürlich auch eine Preisfrage. Mittlerweile sind die Urmodelle von Coros in der zweiten Generation zu haben und auch teurer als die erste. Das ist meiner Meinung nach in Ordnung. Was außerdem im Preis inbegriffen ist, ist die Coros-App. Sie ist ohne Zusatzkosten freigeschaltet und beinhaltet auch Trainingspläne.

Zur App und den Möglichkeiten, mit der Coros zu trainieren, schreibe ich demnächst einen eigenen Artikel. Bleib also dran und schau wieder rein, bei Nils? Läuft!

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