Ausgleichstraining – Meine Drei für mehr Balance

Ausgleichstraining ist vielfältig. Hier findest Du meine drei Lieblingsarten und die Antwort, warum ich sie so gut finde – klick rein!

Mir reicht’s. Ich meine das Laufen. Ich meine, es würde mir als Sport vollkommen reichen, wenn es nur diesen Sport gäbe. Wer braucht dann noch Stabilitäts-, Koordinations oder Krafttraining? Nun, wir alle eigentlich. 

Warum? Nun, laufen kann ich ganz gut, mittlerweile auch bergauf. Trotzdem hatte ich hier und da Zipperlein. Mal im Nacken, mal in den Schultern, Bauch auch. Ich fühlte mich wie ein Bodybuilder, nur andersrum – Fitte Beine, aber Hühnerbrust. Und selbst in den Beinen gab es Muskeln, die beispielsweise fürs Radfahren so gar nicht trainiert waren. Zeit für Ausgleichstraining. 

Egal, ob Kraft-, Stabilitätstraining oder Yoga, alles hilft, auch andere Muskelgruppen in regelmäßiger Weise zu beanspruchen. Das hat seinerseits Auswirkungen aufs Laufen. Bei mir wurde es sozusagen schöner, schneller und weiter. Nicht von meinen persönlichen Bestzeiten her, aber das Wohlbefinden hat sich deutlich gesteigert. Außerdem habe ich während langer Läufe das Gefühl, noch Reserven zu haben. 

Ausgleichstraining – was hilft?

Yoga! 

Mit Yoga habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Besonders Stretch und Flow bringen Geschmeidigkeit und Beweglichkeit -tolles Ausgleichstraining! Das merke ich am Tag nach den Einheiten beim Laufen direkt. Ich fühle mich kraftvoller und lebendiger. Yoga ist wie Schwimmen, nur an Land. Alles wird bewegt und der Kopf bekommt eine zusätzliche Ladung Körpergefühlstraining. Mal abgesehen davon, dass immer wieder Muskeln bewegt werden, die ich sonst nicht häufig nutze. Besonders an Bürotagen vernachlässige ich Rücken und Nacken. Dann muss abends Yoga her. Mehr zum Thema Yoga gibt es hier.

Ausgleichstraining mit Balance 

Auch Wackelbretter bieten spaßige Kräftigung. Dabei vollführt man Übungen auf einer instabilen Unterlage oder spielt Wellenreiter auf dem Balance-Board. Das ist lustig und mit dem ersten Ausprobieren wird einem klar, warum Muskeln, die wir nicht oft benutzen, wichtig sind für die Stabilität, denn man merkt die Beanspruchung sofort. 

Wackelbrett fürs Ausgleichstraining
Wackelbrett fürs Ausgleichstraining

Mit einem mit zur Verfügung gestellten Board von Sensoboard habe ich mich zwar die ersten Tage wie ein absoluter Körperklaus gefühlt, aber es war lustig. Nach ein paar Mal üben ging es schon besser und jetzt fahre ich schon recht gut von einer Seite auf die andere. Schön ist auch, dass Fortschritte sofort spürbar sind. 

Schwimmen als Ausgleich

Ich verstehe, dass Schwimmen nicht jedermanns Sache ist. Es ist mitunter aufwendig, zeitintensiv und nass (also oft kalt). Mich kostet es noch immer Überwindung, ins Schwimmbad zu gehen. Zu früher Stunde, um noch in Ruhe ein paar Bahnen ziehen zu können, ist das Kissen näher als die Badehose. Warum also?

Schmuckbild mit Schwimmer. Schwimmen als Ausgleichstraining - Schön, aber anstrengend!
Schwimmen als Ausgleichstraining – Schön, aber anstrengend!

Weil es gut ist. Beim Schwimmen wird der ganze Körper auf schonende Art bewegt, in einem Medium, dass uns auch koordinatorisch sehr viel abverlangt. Es begünstigt als Ausgleichstraining fast alle Sportarten. Mal abgesehen davon, dass ich beim Schwimmen das Gefühl habe, auch etwas für mein Körpergefühl zu tun. Wie ich beispielsweise zum Ironman gekommen bin, findest Du hier.

Zum Schluss

Das waren meine drei Lieblinge, wenn es ums Ausgleichstraining geht. Weil einseitiges Trainieren nicht glücklich macht. Wenn Du Fragen hast, melde Dich über den Kommentar oder bei Instagram @Nils_laeuft. Nun viel Spaß beim Ausgleichstraining!