Lauf dich frei

Wenn das Gefühl in dir aufkommt, dass Laufen ein Muss geworden ist und dir die Trainingspläne und Technik über den Kopf wachsen: Lauf dich frei – ohne Schnickschnack.

Bitte versteht mich  nicht falsch. Laufen ist schön – ich liebe es. Es macht mir große Freude zu laufen, Trainingspläne zu schreiben und an meiner Ausrüstung zu tüfteln. Auch Datensammler, die mit ihren Fitnessbändern und Handgelenkcomputern alles aufzeichnen, verstehe ich gut.

Manchmal wächst mir das aber über den Kopf. Dann vermisse ich das kindliche Laufen, ohne darüber nachzudenken, wann, wie und wo. Dann ist Zeit, loszulassen. Dann sind mir Trainingspläne egal und die Pulsuhr bleibt im Schrank.

Egal ob du nun in Neuseeland die schönsten Landschaften der Welt um dich hast oder in Frankfurt durch die Innenstadt läufst. Es geht darum sich treiben zu lassen und die Ketten zu sprengen. Rechts oder links ist unwichtig, einfach geradeaus.

Okay, wenn du in unbekannten Terrain läufst,  stelle sicher, dass du wieder zurück findest und sage jemandem Bescheid. Es gibt nichts schöneres beim laufen, als ohne Zwang und Richtung Gas zu geben. Wie wäre es mal mit querfeldein?

Am besten du verzichtest auch noch auf Musik und genießt einfach die Natur. Wenn du in der Stadt läufst sidn taube Ohren eh gefährlich, aber auch hier kann man den Lauf genießen.

Die wichtigsten Punkte zum Freilaufen:

  • Laufe unbekannte und abwechslungsreiche Strecken
  • Pulsuhren und Trainingsplan bleiben zu Hause
  • Nimm nur das Nötigste mit, aber alles was wichtig ist
  • Sage jemandem, wo du ungefähr bist und was du vorhast

Und jetzt, los!

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